„Grün-Weiß“ bei der ISTAF

Wie schon in den Jahren zuvor gab es auch in diesem Jahr wieder Karten für Vereine, sodass einige Mitglieder des Leichtathletikvereins „SV Grün-Weiß Birkenwerder“ zum Internationalen Stadionfest (ISTAF) ins Berliner Olympiastadion gehen konnten. Und das war ein Erlebnis. So war es nicht nur außergewöhnlich die Spitzenathleten in ihren Sportarten live zu erleben, sondern gleichsam spannend waren auch die Schülerstaffeln, denn hier waren einige Grundschulen aus Oberhavel vertreten (z.B. Legebruch und Vehlefanz). Auch die Rolli-Sprinter zeigen, dass die Paralympics – die gerade laufen – eine wichtige Sache sind.Istaf

Ganz überragende Eindrücke haben natürlich diejenigen Sportler/innen hinterlassen, die mit starken Leistungen in ihrer Disziplin geglänzt haben – z.B. Gesa Felicitas Krause, Europameisterin in ihrer Disziplin, 3000m Hindernis der Frauen, Zweite bei der ISTAF, oder Johannes Vetter im Speerwurf der Männer. Ohnehin hat die Viererkette der deutschen Speerwurf-Männer das Olympiastadion  zu Laola-Wellen und reichlich Jubel animiert. Ebenso haben Cindy Roleder in 100m Hürden oder Gina Lückenkemper und Lisa Mayer im Sprint das Stadion jubeln lassen. Und nicht nur die deutschen Sportler/innen wurden bejubelt. Das Publikum hat wieder und wieder mit seinem Beifall sowohl am Hochsprungbereich als auch beim Weitsprung geholfen, den Takt für den Anlauf zu fühlen.

Gute Ergebnisse wurden durch Feuerwerk und reichlich Beifall belohnt. Was als Zuschauer nicht immer ganz einfach war, denn es gab wirklich viel zu sehen. Vom ferngesteuerten Auto als Diskus- und Speertransportmittel, den z.T. parallel stattfindenden Qualifizierungen und Wettkämpfen, den Ankündigungen der Sportler/innen an der Vip-Loge oder auch den Siegerehrungen.

Am wohl eindrücklichsten bleibt vermutlich, wenn eine erfolgreiche Sportlerin sich aus dem aktiven Sport mit einer überragenden Leistung verabschiedet: Christina Obergföll, deutsche Weltmeisterin im Speerwurf, wurde schon während des Wettkampfs bejubelt und mit großer Herzlichkeit und dem, was ein Stadion akkustisch so hergeben kann, verabschiedet. Auf den Tribünen erhoben sich die Zuschauer während ihrer Ehrenrunde von ihren Plätzen. Und reichlich spät am Abend bleibt ein tolles Erlebnis!